Ilona Weirich - Gesichtspunkte

Frühling, die dynamsiche Energie physiognomisch betrachtet

Konzentration:

In einem Samenkorn sind in konzentrierter Form alle wichtigen Informationen des Lebens gespeichert. Es braucht einen Impuls, um diese Kraft von innen nach außen zu bringen. Wenn die kalten Wintertage vorbei sind, wir aus der Ruhe, der Sammlung, der Stille wieder hinaus ins Leben stürmen wollen – so locken uns die ersten Sonnenstrahlen. Wir wollen neue Dinge angehen, zeigen uns wieder. Wir bringen das, was wir in der Stille erfahren haben in die Welt. Neue Idee wollen vorangetrieben werden, die nächsten Termine stehen an. Neue Menschen oder Kooperationen kommen in unser Leben. Es ist die Energie des Widders – voranzustürmen  –  oder die des Frühlings. Ein zartes Pflänzchen bricht durch harten Asphalt. Das ist die Kraft des Frühlings.

Wenn wir uns konzentrieren, sind wir auf einen Punkt fixiert und nehmen um uns herum nichts anderes wahr. Das sich Seelisch-Geistig-Sammeln-Können ermöglicht es uns, uns zu konzentrieren, selbst im großen Getümmel die Ruhe bewahren. Denken Sie an Mönche in der Meditation. Das ist die höchste Stufe, das Tor zu den Sternen, zur Transzendenz.

Diese Energie sammelt, fügt zusammen und festigt. So entstehen runde Formen. Es ist eine von außen nach innen wirkende Kraft und ist Träger der universellen Weisheit. Diese Kraft sehen wir hauptsächlich am Kopf, Bäuchlein, überall dort wo fleischige runde Formen sind. Auch an der Nasenspitze.

Es gilt der Ausspruch: „Es ist wie es ist.“ Wir finden die Gelassenheit in dieser Energie. Die Ausdruckszone für die bewusste Konzentrationsfähigkeit ist direkt an der Nasenwurzel. Die Ausdruckszone für körperliche Konzentrationsfähigkeit befindet sich am mittleren Hinterkopf.  

 Dazu braucht es die Kraft der Attraktion:

Attraktivität, ist die MACHT-volle Antwort auf die tiefste Konzentration. Eine Sogwirkung von innen nach außen. Sie wirkt aus der Mitte unseres Körpers heraus. Bei Mädels bei Sahneschnitten (Kuchen und Männer) können wir das erleben. Bei Veranstaltungen sind das die bunten Vögel sozusagen, denen wir den zweiten und dritten Blick gönnen.

Attraktion ist immer anziehend, körperliche Attraktion wirkt körperlich anziehend und geistige Attraktion wirkt geistig anziehend, da ist auch der Brainsex angelegt. Man muss auf sie blicken. Man muss sich auf sie zu bewegen. Man muss sich an ihr orientieren.

 Dies geschieht mit den ersten Sonnenstrahlen oder der Helioda – von helios, Sonne:

Das Sonnen-Prinzip ist ein geistig, schöpferisches Prinzip. Ihre Vertreter sind strahlend, schöpferisch, sonnenhaft, freudig aktiv, anregend öffnend, kreativ, Begeisterung, Glück, Glaube an das Gute. Verschönerungsprinzip sind die Worte, die die Helioda beschreiben. Menschen, die sonnig strahlen, denen ein Licht aus den Augen leuchtet haben eine positive Helioda. Es bildet feine, zarte leuchtende Formen. Sie denken an einen zarten, gelben, kühlen Seifenstoff.

Wir unterscheiden zwischen positiver und negativer Helioda. Denn es gibt Menschen, die nach innen strahlen. Sie vergeistigen alles, was sich im außen zeigt und sind aufnehmend.

Diese Menschen lauschen nach innen, sind sanft, milde, bescheiden, aufnehmend, meditativ, visionär. Die negative Helioda gestaltet die innere Welt und ist mit der positiven Helioda wechselnd schöpferisch wirksam.

Ich wünsche Euch einen dynamischen, sonnenhaften Frühling. Mit vielen neuen Idee, spannenden Menschen und großartigen Sichtweisen und Erkenntnissen.

 

Das Foto ist von der wunderbaren Zaezilia Mayr aus Wien